Nach einem zähen Auftakt am 21.01.2019 wurden die Tarifverhandlungen vertagt.

„Der Kampf gegen Lehrer- und Personalmangel verlangt, dass den Arbeitnehmern etwas geboten werden muss“, erklärt Torsten Wahl, Landesvorsitzender des VBE Sachsen-Anhalt und Vertreter des VBE in der Verhandlungskommission des dbb, anlässlich des ersten Verhandlungstages.

„Schon jetzt wird in den Schulen der Länder, allen voran in Ostdeutschland, die Erfüllung des Bildungsauftrages immer schwieriger. Für Sicherheit, Gesundheit, Bildung und einen funktionierenden  öffentlichen Dienst zu sorgen, das ist Aufgabe der Länder. Und die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf. Attraktivität des öffentlichen Dienstes wird vor allem durch Wertschätzung erreicht. Zur Wertschätzung gehört eine angemessene Bezahlung. Dafür stehen wir“, so Wahl weiter.

Der VBE ist über seinen Dachverband, dbb beamtenbund und tarifunion, in die Verhandlungen mit einbezogen. Betroffen sind davon mehr als drei Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Dabei gilt es insbesondere, den Einkommensrückstand auf Bund und Kommunen aufzuholen.

Nach dem Auftakt der Tarifrunde am 21. Januar 2019 in Berlin sind weitere Verhandlungen am 06./07.02.2019 sowie 28.02./01.03.2019 in Potsdam vereinbart.

Die Kernforderungen des dbb sind:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs-/praxisintegrierten dualen Studiengängen

 

VBE-Landesvorstand

 

PD_VBE Sachsen-Anhalt Einkommensrunde 2019 – Zäher Auftakt der Tarifverhandlungen_22012019