VBE und GermanDream starten bundesweite Kooperation

Wer ist GermanDream?

Hinter GermanDream steht die gleichnamige gemeinnützige und überparteiliche Bildungsinitiative, die sich für ein neues und selbstbewusstes gesellschaftliches Bekenntnis zu den Werten der freiheitlich demokratischen Grundordnung in Deutschland stark macht. Die Initiative will den Diskurs darüber, wie wir als Gesellschaft in Deutschland zusammenleben wollen, aktiv mitgestalten – vor dem Hintergrund vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen wie Integration, Populismus oder Digitalisierung.

Wofür steht GermanDream?

GermanDream will die Werte des Grundgesetzes im direkten Dialog erlebbar durch das biografische Beispiel von WertebotschafterInnen erfahrbar machen, die sich als Zeitzeugen des Grundgesetzes verstehen und aktiv Zeugnis für die Werte des Grundgesetzes ablegen. Dabei sollen vor allem junge Menschen ermutigt werden, in der freiheitlichen demokratischen Grundordnung ihren eigenen Weg zu gehen, ihren persönlichen Träumen zu folgen, aber auch für die gemeinsamen Werte einzutreten.

GermanDream spielt bewusst auf historisch geprägte Formulierungen wie German Trauma und German Angst an, mit denen kollektive Verhaltensweisen der deutschen Gesellschaft beschrieben werden. Hier soll sich der GermanDream einreihen und zum Synonym für die Entwicklung eines neuen gesellschaftlichen Selbstverständnisses werden.

Der GermanDream steht für das Bekenntnis zu einem Leben in Freiheit, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Konfession. Ein Bekenntnis, durch Leistung überzeugen zu können. Aber auch ein Bekenntnis, Verantwortung für diejenigen zu übernehmen, denen es nicht so gut geht.

Der GermanDream steht für die Anerkennung von individuellen Lebensleistungen und – entwürfen sowie die Vision eines gelebten gesellschaftlichen Wertekonsenses.

Der GermanDream steht für ein Deutschland als Land der Chancen.

Was sind die Ziele von GermanDream?

Ein neuer Wertekonsens, bei dem demokratische Werte ein nachhaltiger Teil der Lebensrealität von jungen Menschen werden.

Eine positive und vernunftgetriebene Debatte darüber, was Deutschland heute ist und wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.

Was macht GermanDream?

GermanDream mochte die Debatte über die Zukunft unserer Gesellschaft nicht radikalen oder populistischen Kräften überlassen. Es ist unser Ziel, Jugendliche zu aktivem Engagement zu motivieren, damit sie sich für unsere Gesellschaft und Werte wie Freiheit oder Toleranz stark machen, anstatt sich zum Beispiel zu radikalisieren.

Deswegen sollen die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung praktisch erlebbar gemacht werden. Dafür veranstaltet GermanDream sogenannte „Wertedialoge“ in Schulen in ganz Deutschland. In diesen Berichten WertebotschafterInnen von ihren biografischen Erfahrungen – von Herausforderungen und Chancen. So vermitteln sie vorbildhaft ihren persönlichen German Dream.

An wen richten sich die gemeinsamen Wertedialoge von GermanDream und VBE?

GermanDream Wertedialoge richten sich an alle Schülerinnen und Schüler bundesweit ab der siebten Klasse. Für jüngere Jahrgänge kann das Konzept entsprechend angepasst werden.

Wie lange dauert ein Wertedialog in der Regel und wie viele Schülerinnen und Schüler können hieran teilnehmen?

Ein Wertedialog dauert in der Regel 90 Minuten, bzw. zwei Schulstunden. Ziel der Dialoge ist es auf Augenhöhe mit Schulklassen über Werte und Dinge, die sie bewegen, zu diskutieren. Deswegen empfiehlt GermanDream eine Gruppengröße von 60 Schülerinnen und Schüler.

Wie kann ich mich als Schule für einen Wertedialog bewerben und sieht der Prozess hierzu aus?

An einem Wertedialog interessierte Schulen richten ihre Anfrage an den jeweiligen VBE Landesverband. Termin- und Themenwünsche können hier bereits mitgeteilt werden. Der VBE Landesverband koordiniert eingehende Anfragen und gibt diese Informationen an GermanDream weiter. GermanDream führt einen Abgleich zwischen Bedarf und Angebot durch und setzt sich schnellstmöglich mit der entsprechenden Schule in Verbindung. Grundsätzlich wird jeder Wertedialog von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter von GermanDream moderiert und von einer Vertreterin oder einem Vertreter des jeweiligen VBE Landesverbandes begleitet. Durch diesen Prozess wird sichergestellt, dass alle Workshops nach unserem „code of conduct“, also dem Bekenntnis zu einer freien, vielfältigen, bunten, toleranten und demokratischen Gesellschaft, durchgeführt werden.

Wie kann ich Wertebotschafterin beziehungsweise Wertebotschafter werden?

„WertebotschafterIn“ kann jede/jeder werden – egal ob Frau oder Mann, mit oder ohne Migrationshintergrund, aus Ost- oder Westdeutschland, die oder der an die freiheitlich-demokratische Grundordnung glaubt und eine spannende oder inspirierende Geschichte zu erzählen hat.

Interessierte erhalten von GermanDream ein Bewerbungsprofil für WertebotschafterInnen, welches sie ausgefüllt an wertebotschafter@germandream.de senden oder sie bewerben sich direkt über die Homepage. Anschließend findet dann ein telefonisches Vorgespräch mit dem Team von GermanDream statt und im besten Fall zu gegebener Zeit auch ein Wertedialog.

Wer ist die Initiatorin von GermanDream?

Initiatorin und Geschäftsführerin von GermanDream ist die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, die ihre Idee vom GermanDream in ihrem 2016 veröffentlichten Buch „Deutschland ist bedroht. Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen“ erstmals beschrieben hat. Unter dem #GermanDream haben seitdem in den sozialen Medien Menschen ihre positiven Erfahrungen in einem als offenen und tolerant erlebten Deutschland geteilt. Düzen Tekkal lebt und arbeitet in Berlin.

 

Wo erhalte ich weitere Informationen über GermanDream?

www.germandream.de oder über den VBE

German Dream auf Instagram

https://www.instagram.com/germandream.de

Düzen Tekkal auf Instagram

https://www.instagram.com/duzentekkal

Düzen, du hast Deutschland in die Familie gebracht“

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duezen-tekkal-german- dream-bringt-politiker-und-prominente-an-schulen-a-1270762.html

„Botschafter für einen Traum“

https://www.sueddeutsche.de/politik/german-dream-botschafter- fuer-einen-traum-1.4474620

„Für Ronny aus Pasewalk und Fatma aus Neukölln“

https://www.tagesspiegel.de/wissen/wertevermittlung-in-der-schule-fuer-ronny-aus-pasewalk- und-fatma-aus-neukoelln/24416080.html

„German Dream statt German Angst“

https://www.tagesspiegel.de/wissen/lernen-durch-begegnungen-german-dream-statt-german- angst/24419516.html

„Einladung, die Gesellschaft mitzugestalten“

https://www.deutschlandfunk.de/german-dream-einladung-die-gesellschaft-mitzugestalten.680.de.html?dram:article_id=451898

Weg mit der Political Correctness, her mit dem „German Dream“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article197995103/Identitaetspolitik-German-Dream-statt-Political-Correctness.html

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