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Schwerpunkte der Arbeit des Referates Grundschule

Da Bildung von Kontinuität, von Ruhe, Sorgsamkeit und Weitblick lebt, geht die Bitte des Referates Grundschule des VBE Sachsen-Anhalt an die neue Landesregierung, dafür Sorge zu tragen, dass nicht Prozesse eingeläutet werden, die nicht sinnvoll und sicher eingeführt, verlässlich fortgeführt und dauerhaft umgesetzt werden können. Es geht in jedem Veränderungsprozess um Menschen, die diese Anforderungen mit viel Arbeit umsetzen, die sich ans Werk machen, Prozesse mitzugestalten und mit Einsatzbereitschaft an ihren Schulen umsetzen.

Es geht um Eltern, die glauben, dass neue Konzepte ihr Kind nach vorn bringen.

Es geht um Kinder, die an die Anforderungen, die an sie gestellt werden, behutsam, kontinuierlich und zielgerichtet hingeführt werden müssen.

Das Thema Inklusion ist eine große Herausforderung für den gesamten Bildungsbereich. Es setzt die Schaffung räumlicher, sächlicher und personeller Ausstattung voraus. Es ist die Aufgabe der Schule in Zusammenarbeit mit den Eltern, Kinder mit Schwierigkeiten beim Lernen und im sozialen Bereich, frühzeitig und so intensiv zu fördern, dass ein erfolgreiches Lernen entsprechend der Leistungsfähigkeit des Kindes möglich ist.

Das Referat Grundschule setzt sich folgende Schwerpunkte:

  • Wie soll sich die Grundschule als moderne Schule aufstellen, um für mehr soziale Gerechtigkeit und Verbesserung von Bildungschancen in dieser Schulform zu sorgen?
  • Inklusive Bildung in der Grundschule soll umgesetzt werden, integrative Beschulung hat schon begonnen.

Welche Erfahrungen liegen vor? Was muss verbessert werden?

  • Die pädagogischen Mitarbeiter(innen) als notwendige Begleitung und Unterstützung bei der Umsetzung der Unterrichtsorganisation an der Grundschule sind unverzichtbare Kollegen an jeder Grundschule.
  • Intensivierung der spezifischen Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte und der pädagogischen Mitarbeiter(innen)
  • Vorbereitung der Lehramtsstudenten mit integrations- und rehabilitationspädagogischen Ausbildungsanteilen auf den Schuldienst

An 509 Grundschulen im Schuljahr 2010/11 lernten etwa 61.57 Schüler.

Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte in dieser Schulform liegt bei 48,6 Jahren.

Wir möchten uns dafür einsetzen, dass die wohnortsnahen Grundschulen auch weiterhin für die Schulanfänger bestehen bleiben, in einem gewohnten Umfeld ohne zusätzliche Belastungen.

Wir werden uns für Arbeitsbedingungen einsetzen, damit sich die Ausfallquoten der Lehrkräfte an den Grundschulen nicht erhöht, denn die Belastung der Lehrer wird immer größer.

Damit das Referat Grundschule wieder arbeitsfähiger auftreten kann, werden erfahrene und motivierte Mitstreiter aus unseren Reihen  und allen Kreisverbänden gesucht, die Themen ansprechen und zur Mitarbeit bereit sind.

Kerstin Bode

Referat Grundschule

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